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Beschreibung des Gemäldes von Sandro Botticelli "Pallas und der Zentaur"

Beschreibung des Gemäldes von Sandro Botticelli


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Das berühmte Gemälde von Sandro Botticelli "Pallas and Centaur", das der Künstler im Auftrag von Lorenzo Medici gemalt hat. Die Idee des Philosophen Ficino, dass die menschliche Natur dual ist und den Beginn des Tieres, der mit der Existenz des Körpers verbunden ist, und des menschlichen Geistes, der Weisheit verstehen will, verbindet, ist im Grundprinzip des Malerplans verankert.

Somit ist der Zentaur auf der Leinwand von Botticelli eine Kombination aus niedrigen und hohen Impulsen. Immerhin symbolisieren Pfeil und Bogen Tiermerkmale, und der Künstler verleiht dem Gesicht des Zentauren einen leidenden Ausdruck, der den Gesichtern von Heiligen ähnelt.

Die Leinwand hat neoplatonische Obertöne. Dies ist eine gute Demonstration der Landschaft, wo Sie über Nacht düstere Klippen und erstaunliche Entfernungen sehen können. Der Künstler ist in der Tat diese Distanz der Hintergrund. Darauf taucht ein Zentaur auf, ebenso wie die Figur einer Frau mit einer Hellebarde. Ihr Kleid, der Pinselmeister, malte in so malerischen Farben, dass es uns an den Frühling erinnert. Das weibliche Gesicht ist nachdenklich: Die Augen sind wie offen, aber der Blick schaut nicht nach vorne, sondern irgendwo nach innen. Athena hält die Locken des Zentauren mit den Fingern fest, was ihn ein wenig verwirrt.

In allem Geheimnis und dem Konzept der Ewigkeit. Athena erscheint vor uns nicht als Kriegerin in einem Helm und mit einem Schild, die an der Schlacht der Lapithen gegen die Zentauren teilgenommen hat, sondern als wahre Siegerin, auf deren Gesicht sich eine Art distanziertes Mitgefühl manifestiert.

Die Göttin, in deren Händen kein Speer, sondern eine Hellebarde steht, verkörpert die moralischen Eigenschaften des Menschen. Die Allegorie des Bildes ist sehr klar: Spiritualität, Kultur und Weisheit sollten sich immer über das Tierprinzip erheben. Diese Episode der Antike ist jederzeit relevant.





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