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Beschreibung des Gemäldes von Ilya Ostroukhov „Siverko“

Beschreibung des Gemäldes von Ilya Ostroukhov „Siverko“


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Die Leinwand gehört dem Pinsel der berühmten russischen Künstlerin Ilya Ostroukhov. Das Gemälde wurde 1890 gemalt. Die Gesamtgröße der Leinwand beträgt 85x119 cm. Das Kunstwerk wird mit Ölfarben hergestellt. Heutzutage ist die Leinwand in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau zu sehen.

Nachdem das Gemälde vom Autor fertiggestellt worden war, wurde es von Pavel Tretyakov erworben. Ostroukhovs Werke befanden sich bereits in seiner Sammlung, aber auf dieses Gemälde war Tretjakow am stolzesten. 1891 wurde das Gemälde "Siverko" erstmals in der Ausstellung in St. Petersburg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf der Leinwand zeigte der Künstler eine anmutige Flussbiegung. Dank der malerischen russischen Natur ließ sich Ostroukhov inspirieren. Immerhin ist das russische Land reich an solchen Landschaften. Im Vordergrund steht ein Fluss, der sein blaues Wasser in die Ferne trägt. An einigen Stellen kann man die stille Oberfläche des Wassers bemerken, in der sich der Himmel auf wundersame Weise spiegelt. Wenig später beginnt der Siverko zu blasen - der kühle Nordwind, der den bewegungslosen Spiegel des Wassers bricht. Der Fluss ist in dunklen Farben gestrichen. Die Schattierungen von Violett und Blau, an einigen Stellen schwarze Farben, überwiegen. Unter den Wasserwellen ist eine Insel zu erkennen - ein winziges Stück Land, das mit grünem Gras bedeckt ist. Der Betrachter kann zwei Möwen sehr tief über dem Wasser selbst bemerken.

Ein voll fließender Fluss teilt das Land in zwei Ufer. Einer von ihnen ist sandig mit einem sanften Gefälle, und der zweite, der einen bedeutenden Teil des Bildes einnimmt, ist steil und mit Sträuchern bedeckt. Auf dieser Seite ist der Atem eines kalten Siverko besonders deutlich zu spüren. Das Dickicht am Ufer schien unterwürfig und dem Willen des Windes unterworfen zu sein. Gras bog sich unter seinen Impulsen.

Der Himmel ist in grau-blauen Tönen gemalt. Wolken unter ihrem Gewicht schweben tief über dem Horizont. Eine Vorahnung eines bevorstehenden Sturms wird erzeugt. Gleichzeitig verspürt der Betrachter mehrdeutige Gefühle der Angst und Bewunderung für die Kraft der schönen Natur.





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